Dr. Tobias Harzer

Mitglied des Vorstands, Automation & Warehouse Equipment | Jungheinrich

Dr. Tobias Harzer, geboren am 3. September 1974 in Stuttgart, ist seit 2026 Mitglied des Vorstands der Jungheinrich AG und verantwortet den Bereich Automation & Warehouse Equipment. Nach seinem Studium der Betriebswirtschaftslehre in Bamberg und Montpellier sowie seiner Promotion begann er seine Karriere bei Roland Berger, zuletzt als Projektmanager.

Seit seinem Eintritt bei Jungheinrich im Jahr 2006 hatte Harzer verschiedene internationale Führungspositionen in Produktmanagement, Vertrieb und Marketing inne. Zuletzt verantwortete er als Senior Vice President den Automationsbereich und initiierte ein umfassendes Transformationsprogramm mit neuer strategischer Ausrichtung sowie der Reorganisation aller Einheiten.

Als Vorstandsmitglied treibt Dr. Harzer die Weiterentwicklung der Automatisierung als zentrales strategisches Wachstumsfeld von Jungheinrich voran. Sein Ziel ist es, das Unternehmen als globalen Systemintegrator für automatisierte Intralogistiklösungen zu positionieren und ein integriertes Portfolio aus mobilen Robotern, Lagerautomationssystemen, Lageraussstattung und Softwarelösungen zu etablieren.

Dafür richtet er die Organisation konsequent auf Skalierbarkeit, Integration und Umsetzungsgeschwindigkeit aus. Der Fokus liegt auf klaren Prioritäten, standardisierten Lösungen und globaler Ausrichtung, mit dem Ziel, nachhaltiges Wachstum in einem dynamischen Markt zu realisieren.

16:00 - 16:45 Uhr

Kaleidoscope Stage

Turning Risk Into Opportunity – Die Krise als treibende Kraft für digitale Transformation - Investition in die digitale Zukunft trotz Krise

Die Krisen der letzten Jahre und das schiere Ausmaß der Veränderungen haben viele Unternehmen (insbesondere in Deutschland) teilweise schockiert, was zu einer zögerlichen Haltung bei Investitionen in die digitale Zukunft geführt hat. Für viele Unternehmen ist diese Phase nun vorbei, und sie treiben die digitale Transformation ihrer Lieferketten als oberste Priorität voran, obwohl sie mit großen wirtschaftlichen Herausforderungen konfrontiert sind (beispielsweise in der Automobilindustrie, der chemischen Industrie und weiten Teilen des Maschinenbaus). Wie lässt sich dieser Spagat erfolgreich meistern, und wie sehen erfolgreiche Strategien aus?