André Remy
Head of Global Group Customer Solutions & Innovation | Rhenus Group
André Remy verantwortet als Head of Global Group Customer Solutions & Innovation bei Rhenus Logistics die Entwicklung übergreifender Supply-Chain-Lösungen und neuer Produkte auf Gruppenebene.
Mit seinem internationalen Team arbeitet er an der Schnittstelle von Kundenanforderungen, Technologie und kommerzieller Strategie – von Vertical-Strategien über 4PL- und Control-Tower-Lösungen bis zur Übersetzung neuer Technologien in marktfähige Angebote.
In mehr als 16 Jahren bei Rhenus hat er die Digitalisierung der Logistik aus unterschiedlichen Perspektiven vorangetrieben: Er baute kundenorientierte digitale Plattformen auf, verantwortete global die Kunden- und Partnerintegration und steuerte ein IT-Transformationsportfolio über TMS-, WMS-, Stammdaten- und BI-Projekte. Zuletzt führte er die Due Diligence und Post-Merger-Integration des Softwareunternehmens SETLOG AG, die den Weg für die 4PL-Solutions-Einheit von Rhenus bereitete.
Sein Blick auf Automatisierung reicht dabei bewusst über die Intralogistik hinaus: Physische Automatisierung ist für ihn entlang der gesamten Transportkette unverzichtbar – ob auf dem Binnenschiff, bei Kran- und Umschlagprozessen in Häfen und Terminals oder im Yard Management. Ihren vollen Hebel entfaltet sie dort, wo sie mit der Automatisierung von Informations- und Entscheidungsflüssen zusammenspielt: von der digitalen Auftragsabwicklung über automatisierte Daten- und Systemintegration bis zu Visibility- und Control-Tower-Lösungen.
André Remy ist Diplom-Logistiker (TU Dortmund) und absolvierte unter anderem das Programm „Driving Strategic Innovation" der IMD Business School. Er lebt im Ruhrgebiet und ist international für Kunden- und Innovationsprojekte im Einsatz.
LogTech Stage
Automatisierung 2026 – Überlegener oder überschätzter Ansatz? Ein Streitgespräch
Automatisierung gilt in vielen Bereichen der Logistik als zentraler Hebel für Wettbewerbsfähigkeit, Effizienz und Zukunftsfähigkeit. Das Streitgespräch beleuchtet, ob im Jahr 2026 tatsächlich alles automatisiert werden muss oder kann, und diskutiert Chancen, Grenzen und sinnvolle Einsatzfelder unterschiedlicher Automatisierungsansätze. Im Fokus steht die Frage, wie Unternehmen zwischen technologischem Fortschritt, wirtschaftlicher Machbarkeit und operativer Realität die richtigen Entscheidungen für ihre Supply Chain treffen.