Nurlan Onzhanov
Ambassador Extraordinary and Plenipotentiary | Embassy of the Republic of Kazakhstan in the Federal Republic of Germany
1983-1986 – Pädagogische Tätigkeit im Institut für Fremdsprachen in Almaty.
1986-1992 – wissenschaftlicher Mitarbeiter, Promotion am Maurice-Thorez-Institut für Fremdsprachen, Moskau.
1992-1994 – Experte, Referatsleiter, Berater des Ministers für Presse und Massenmedien der Republik Kasachstan.
1994-1996 – Referent in der Abteilung für internationale Beziehungen, Präsidialamt der Republik Kasachstan.
1996-1997 – Erster Sekretär, Botschaftsrat in der Botschaft der Republik Kasachstan in der Republik Österreich.
1997-2001 – Botschaftsrat der Botschaft der Republik Kasachstan in der Schweizerischen Eidgenossenschaft.
2001-2002 – Abteilungsleiter für die Wirtschaftspolitik im Ministerium für Auswärtige Angelegenheiten der Republik Kasachstan.
2002-2003 – Generalkonsul der Republik Kasachstan in Frankfurt am Main, Bundesrepublik Deutschland.
2003-2004 – Vizeminister für Auswärtige Angelegenheiten der Republik Kasachstan – Vorsitzender des GUS-Komitees, Nationaler Koordinator der Republik Kasachstan für die Organisation „Zentralasiatische Partnerschaft“.
2004-2007 – Stellvertretender Außenminister der Republik Kasachstan.
2007-2008 – Berater des Präsidenten der Republik Kasachstan.
2008-2014 – Außerordentlicher und Bevollmächtigter Botschafter der Republik Kasachstan in der Bundesrepublik Deutschland und im Königreich Dänemark.
2014-2019 – Berater des Präsidenten der Republik Kasachstan.
2019-2022 – Leiter der Kanzlei des Präsidenten der Republik Kasachstan.
Am 13. Juni 2022 wurde durch den Erlass des Staatsoberhauptes zum Außerordentlichen und Bevollmächtigten Botschafter der Republik Kasachstan in der Bundesrepublik Deutschland ernannt.
Kaleidoscope Stage
Ambassador's Talk „Neue Routen – neue Märkte: Der mittlere Transportkorridor als Wachstumsmotor für die wirtschaftliche Entwicklung im Südkaukasus und in Zentralasien“
Störungen in den globalen Lieferketten veranlassen die Suche nach alternativen Routen. Eine dieser Routen, der Mittlere Korridor, verbindet China und Zentralasien über das Kaspische Meer, den Südkaukasus und die Türkei oder das Schwarze Meer mit Europa. Obwohl diese Route kostspieliger und langsamer ist, fördert sie die regionale Konnektivität und den Handel, insbesondere zwischen Zentralasien, dem Südkaukasus und der EU. Das dynamische Wachstum, die reichen Ressourcen und die junge Bevölkerung der Region ziehen ausländische Investitionen an. Der Handel innerhalb der Region ist um 37 % gestiegen, der Handel mit der EU um 28 %. Der Korridor bietet deutschen Unternehmen Chancen in den Bereichen Infrastruktur, Hafentechnologie und Energie. Der Ambassador's Talk wird diese Perspektiven beleuchten.